Wie wir arbeiten - Konzeption
Die rechtlichen Grundlagen für die Arbeit unserer Einrichtung beruhen auf dem Niedersächsischen Gesetz über Kindertagesstätten und Kindertagespflege NKitaG. Tageseinrichtungen dienen der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern.
Weiterhin haben wir unsere Arbeit nach dem Niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung ausgerichtet.
Die Inhalte der neun Lernbereiche unterstützen uns in der Zielsetzung und deren Umsetzung in der Praxis:
1. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
2. Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
3. Körper - Bewegung - Gesundheit
4. Sprache und Sprechen
5. Lebenspraktische Kompetenzen
6. Mathematisches Grundverständnis
7. Ästhetische Bildung
8. Natur und Lebenswelt
9. Ethische und relegiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz
In unserem Bildungsverständnis gehen wir bei Kindern von geborenen Lernern aus, die von selbst bestrebt sind, die Welt zu verstehen, Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenz zu erwerben. Im Zentrum kindlichen Lernens vom 3. bis zum 6. Lebensjahr steht das Spielen, dieses schafft Kindern Identität, wer sie sind und was sie können und wie ernst sie genommen werden.
Im gemeinsamen Spiel entwickeln und erfahren sich die Kinder in ihrer Gesamtpersönlichkeit und können ihr Leben spielend begreifen. Damit verwirklichen die Kinder sich selbst und erlangen die Fähigkeiten und Kompetenzen, die auch für das spätere Lernen in der Schule von entscheidender Bedeutung sind.
Darüber gibt es bei uns auch angeleitete Angebote und Projekte, in den oben genannten Lern- und Entwicklungsbereichen des Rahmenplans für Erziehung und Bildung. Dabei orientieren wir uns an folgenden Ausgangspunkten kindlichen Lernens, die auch Lerndispositionen genannt werden und für die Lernentwicklung von lebenslanger Bedeutung sind:
1. Interessiert sein
2. Engagiert sein
3. Standhalten bei Herausforderungen und Schwierigkeiten
4. Sich ausdrücken und mitteilen
5. An einer Lerngemeinschaft mitwirken und Verantwortung übernehmen
Zur Zeit ergänzen wir unserere Konzeption mit Elementen der tiergestützten Pädagogik. Hier kommen zwei ausgebildete Hunde einer speziell dafür ausgebildeten Fachkraft zum Einsatz. An zwei Tagen in der Woche kommen diese in die Kita- und Hortgruppe, um zunächst die wichtigsten Regeln im Umgang mit dem Hund zu erarbeiten und diese in Einzel- und Kleingruppensituationen zu üben. Hierbei wird schnell deutlich, wie durch die Anwesenheit des Hundes das Wohlbefinden der Kinder und die Gruppenatmosphäre positiv beeinflusst wird. Insbesondere die Aufmerksamkeit und das Kontaktverhalten einzelner Kinder wird nochmal in spezieller Weise gefördert. In Kleingruppen werden mit dem Einsatz der Hunde die Wahrnehmung, Emotionalität und Motorik und somit das gesamte Sozialverhalten der Kinder gefördert.
Weitere Fragen zur Konzeption, Wochen- und Tagesabläufen beantworten wir gerne, schriftliche Exemplare sind hier in der Einrichtung erhältlich. Es besteht in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit kurzfristig einen Termin zu vereinbaren und sich unsere Kita anzuschauen.